Schulterchirurgie / Operative Therapie

In einem Arzt-Patienten-Gespräch wird Sie der Arzt über die Notwendigkeit, die Durchführung, den Verlauf, die Risiken und die Prognose der geplanten Operation informieren. Wenn Sie sich für die Operation enstschieden haben wird festgelegt, ob Sie ambulant (in unserer Tagesklinik mit Rückkehr in den häuslichen Bereich noch am OP Tag) oder stationär (im Krankenhaus) durchgeführt werden soll. Ambulant kann dieser Eingriff immer dann durchgeführt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind und der Patient es möchte. Einige Eingriffe können nur stationär durchgeführt werden. Die Patienten werden dann in unsere Partnerklinik eingewiesen und dort von uns operiert. Bei einer notwendigen Operation außerhalb unseres Leistungsspektrums helfen wir Ihnen bei der Auswahl eines geeigneten Krankenhauses.

Arthroskopie linkes Schultergelenk


Operationen am Schultergelenk


Für ausführliche Informationen zur jeweiligen Operation klicken Sie diese jeweils an.


OP bei Engpass Syndrom


Dieser Eingriff erfolgt minimal invasiv (arthroskopisch). Das Schultergelenk und seine Nebengelenke werden dazu mit Flüssigkeit aufgefüllt und mittels einer Optik werden die Strukturen beurteilt.
Ziel, ist es die zum Engpass geführten Veränderungen zu korrigieren. Dazu wird meißt der chronisch veränderte Schleimbeutel zwischen Oberarmkopf und Schulterhöhe entfernt. Im Anschluss wird vom vorderen Anteil der Unterfläche der Schulterhöhe soviel Knochen abgefräst, bis der Raum weit genug ist.
Am Ende der operativen Therapie wird die Schulter zur Schmerzlinderung in einer ruhigstellenden Bandage fixiert.


OP bei Kalkschulter



Zusätzlich zum Eingriff bei Engpass Syndrom wird bei diesem Eingriff das die Beschwerden verursachende Kalkdepot entlastet und entfernt. Mittels eine speziellen OP Technik wird das Kalkdepot identifiziert und soweit wie möglich entfernt. Eine vollständige Entfernung ist oft nicht möglich ohne große Begleitschäden zu setzen. Deshalb wird in diesen Fällen darauf verzichtet. Durch ein sogenanntes Needeling wird der Kalkherd aber derart aufbereitet, dass der Körper im Folgenden in der Lage ist, diesen Kalk abzubauen.
Am Ende der operativen Therapie wird die Schulter zur Schmerzlinderung in einer ruhigstellenden Bandage fixiert.


OP bei Frozen Shoulder



Grund der Einsteifung ist die massive Verdickung der sonst sehr filigranen Gelenkkapsel. Dies führt zu einer mehr und mehr schmerzlosen Einsteifung der Schulter.
Bei der arthroskopischen Operation wird diese massiv verdickte Gelenkkapsel arthroskopisch entfernt und das Gelenk ist wieder frei beweglich, oft wird bei dem gleichen Eingriff eine Operation wie bei dem Engpasssyndrom angeschlossen.
Am Ende der operativen Therapie wird die Schulter zur Schmerzlinderung in einer ruhigstellenden Bandage fixiert. Diese wird nur kurzzeitig getragen, eine frühzeitige aktive und passive Beübung ist unbedingt notwendig.


OP bei Verrenkung / Instabilität



Nach Luxationen (Verrenkungen) des Schultergelenkes kommt es zu Verletzungen der Gelenkstrukturen. Typischerweise reißt das sog. Labrum aus seiner Verankerung. Im weiteren Verlauf kann das Gelenk dann instabil werden und es kommt zur wiederholten Luxationen.
Bei der Operation wird die Ursache behoben. Im Rahmen eines arthroskopischen Eingriff wird das abgerissene Labrum mittels sogenannter Knochenanker wieder an seiner originären Stelle befestigt. Am Ende der operativen Therapie wird die Schulter zur Schmerzlinderung in einer ruhigstellenden Bandage fixiert, diese muss für insgesamt 6 Wochen getragen werden.


OP bei Verletzung der Rotatorenmanschetten



Nach einer Verletzung (Ruptur) der Sehnen des Oberarmkopfes (Rotatorenmanschette) kommt es zu einem oft schmerzhaften Funktionsausfall der Schulterbewegung.
Nach Ermittlung der verletzten Sehne wird beim dem arthroskopischen Eingriff die Sehne an seinen ursprünglichen Ansatz mittels spezieller Knochenanker fixiert. Hier werden je nach Ausmaß der Schädigung unterschiedliche spezielle Fixationsmethoden durchgeführt. Im weiteren Verlauf heilt die Sehne ein und die Funktion wird wiederhergestellt.
Auch diese Operation wird oft mit einem Eingriff wie beim Engpass Syndrom kombiniert. Am Ende der operativen Therapie wird die Schulter in einer ruhigstellenden Spezial Bandage fixiert. Dies hält den Arm in einer entspannten Stellung und muss für ca. 6 Wochen getragen werden.


OP bei Arthrose



Am Schultergelenk ist der Verschleiß oft nicht so schwer wie z.B. an den Gelenken der unteren Extremität. Nach Verletzungen oder bei persönlicher Disposition kann es aber auch hier zur Ausbildung einer schmerzhaften Arthrose kommen. Versagen die konservativen Therapiemöglichkeiten kann auch hier ein Gelenkersatz notwendig werden.
Wir können hier auf Prothesensystem zurückgreifen die ein hohes Mass an die individuellen Anforderungen der Patienten gewährleisten.
Im Rahmen der Voruntersuchungen wird der Operateur die für Sie geeignete Prothesenart auswählen.
Dieser Eingriff ist nur im Rahmen eines stationären Aufenthaltes möglich.



Nachbehandlung


Im Anschluss an die durchgeführte Operation oder nach dem stationären Aufenthalt werden Sie kompetent in unserer Einrichtung weiter betreut. Dies beinhaltet die Kontrolle der Wundheilung sowie die Einleitung und Überwachung der physiotherapeutischen oder rehabilitativen Maßnahmen. Wir stellen Ihnen für bestimmte Operationen eine krankengymnastische Therapieempfehlung zur Verfügung.
Detaillierte Nachbehandlungsvorschläge zu jeder Operation finden Sie in auf der Seite Downloads.

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030 / 44 66 79 0